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2026-07-06 | Pressemeldung

Kooperationsvereinbarung mit der Bengalischen Muslimischen Gemeinschaft Deutschland (BMGD) - DITIB baut innerislamischen Dialog weiter aus

Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, kamen Vertreter des DITIB Bundesverbands und der Bengalischen Muslimischen Gemeinschaft Deutschland e.V. (BMGD) in der Kölner DITIB Zentralmoschee zusammen, um ihre seit Jahren gewachsene Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zu bekräftigen. Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit sowohl auf Bundes- als auch auf Gemeindeebene weiter auszubauen und zu vertiefen.

Es ist   die vierte Kooperationsvereinbarung der DITIB mit einer islamischen Religionsgemeinschaft in Deutschland. Zuvor hatte der DİTİB-Bundesverband bereits entsprechende Vereinbarungen mit der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland (IGBD), dem Zentralrat der Marokkaner in Deutschland (ZRMD) sowie der Union der Islamisch-Albanischen Zentren in Deutschland (UIAZD) geschlossen.

Der DITIB-Generalsekretär Eyüp Kalyon betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Zusammenarbeit und zeigte sich erfreut über den Abschluss der mittlerweile vierten Kooperationsvereinbarung mit einem muslimischen Verband in Deutschland. Diese solle nicht nur die innerislamische Zusammenarbeit vertiefen, sondern auch den gegenseitigen Austausch, das Vertrauen und die Solidarität nachhaltig stärken. Eyüp Kalyon erklärte: „Seit ihrer Gründung pflegt die DITIB eine konstruktive Zusammenarbeit mit anderen islamischen Religionsgemeinschaften. Auch künftig sind wir entschlossen, diese Zusammenarbeit im Geist des gegenseitigen Respekts und der gegenseitigen Anerkennung fortzuführen und weiter auszubauen. Mit der heutigen Unterzeichnung schaffen wir eine wichtige Grundlage, um unsere institutionelle Zusammenarbeit mit der BMGD weiter zu vertiefen und gemeinsam neue Impulse für das muslimische Gemeindeleben in Deutschland zu setzen.“ Er endete seine Begrüßungsrede mit einem Vers „Wetteifert im Guten!“ und mit einem Wunsch, dass die Zusammenarbeit unter den Muslimen bzw. muslimischen Glaubensgemeinschaften aufbewahrt werden sollte.     

Zu Beginn der Unterzeichnungszeremonie erläuterte Dr. Zekeriya Altuğ, Abteilungsleiter für Gesellschaft und Institutionelle Zusammenarbeit, ausführlich den Hintergrund und die Entstehungsgeschichte der Kooperationsvereinbarung. In seiner Ansprache hob Dr. Altuğ hervor, dass die bengalische muslimische Gemeinschaft in Deutschland eine junge und dynamische Organisation sei, die überwiegend aus jungen Akademikerinnen und Akademikern bestehe und über großes Potenzial verfüge. Das gegenseitige Interesse an einer engen Zusammenarbeit habe von Beginn an eine sehr positive Entwicklung ermöglicht.

Die DITIB würdigt insbesondere, dass sich die Bengalische Muslimische Gemeinschaft Deutschland innerhalb kurzer Zeit organisatorisch etablieren und institutionell festigen konnte. Mit der erfolgreichen Durchführung ihrer zweiten Generalversammlung habe sie zugleich die Voraussetzungen für den Abschluss der nun unterzeichneten Kooperationsvereinbarung geschaffen.

Dr. Abdullah Al Mamun, Vorsitzender der BMGD, begrüßte die Unterzeichnung der Vereinbarung in seiner Ansprache: „Ich freue mich sehr, heute hier zu sein und die Kooperationsvereinbarung mit der DITIB unterzeichnen zu dürfen. Wir wollen unsere Zusammenarbeit mit der DITIB weiter vertiefen und ausbauen. Unsere Glaubensgemeinschaft besteht zu 80% aus Studierenden und Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern. Seit mehr als drei Jahren stehen wir mit der DITIB in Kontakt. Wir setzen unseren Institutionalisierungsprozess auf dem Weg zur Religionsgemeinschaft in Deutschland fort. Mein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Vorstandes der DITIB. Ebenso möchte ich den Vorstandsmitgliedern unserer Gemeinschaft danken, die mich heute zu diesem Anlass begleiten.

Die Unterzeichnungszeremonie endete schließlich mit der gegenseitigen Unterzeichnung und dem Austausch der Kooperationsvereinbarung sowie einem gemeinsamen Erinnerungsfoto zur Würdigung dieses Tages.